VIRTUE VIRTUE   
  • Projekt Profil
  • Projekt Partner
  • Arbeitspakete
  • Kontakt

VIRTUE

VIRTUE - Virtuelles Untertagelabor

Virtuelles Untertagelabor:

Entwicklung eines Instrumentariums für die Integration von Struktur-, Experiment- und Modelldaten in einem einheitlichen datentechnischen und räumlichen Kontext unter Nutzung von Methoden der Virtuellen Realitäten und der künstlichen Intelligenz

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Validierung eines digitalen Instrumentariums zum integrierten Datenmanagement für Untertagelabore unter Einsatz neuartiger visueller Möglichkeiten. Bisher werden zur Datenhaltung oft verschiedene voneinander getrennte Systeme, z.B. für Bohrlochdaten oder Eingabedaten von Modellen sowie Ergebnisse von Analysen, verwendet. Diese Systeme sind technisch und administrativ kaum aufeinander abgestimmt, d.h. sie verwenden unterschiedliche Dateiformate, Visualisierungsansätze und Möglichkeiten der Datenanalyse, was eine Gesamtbetrachtung aller verfügbaren Informationen erheblich erschwert. Durch die Realisierung dieses Vorhabens wird diese Lücke geschlossen. So können existierende Datenbestände zentral in einem einheitlichen und qualitätsgesicherten Kontext abgelegt, verwaltet und sukzessive ergänzt oder geupdated werden. Durch die Integration von Modellwerkzeugen mit dem Datenmanagementsystem entstehen längerfristig neuartige Planungstool, die, unterstützt durch modernste informationswissenschaftliche Methoden wie Virtuelle Realitäten (VR) und Künstliche Intelligenz (KI), an Vorhersagefähigkeit gewinnen.

Die Entwicklung des digitalen Instrumentariums soll durch eine Fallstudie im Untertagelabor Reiche Zeche im Kristallingestein, einem potentiellen Wirtsgestein für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Untertagelabors unterstützt werden. Als Ergebnis des Vorhabens soll ein Softwareprodukt entstehen, das auf offenen Datenformaten und gut dokumentierten Schnittstellen aufbaut, so dass es in der Folge auch für den Einsatz in anderen Untertagelaboren genutzt werden kann. In dem geplanten Vorhaben werden geo- und informationswissenschaftliche Methoden zusammengeführt. Die wichtigsten Schwerpunkte einschließlich der Demonstrationsprojekte sind in der Abb. 1 dargestellt.

Zusammenführung geo- und informationswissenschaftlicher Methoden

Abbildung 1: Zusammenführung geo- und informationswissenschaftlicher Methoden

Die Entwicklung des digitalen Instrumentariums soll durch eine Fallstudie im Untertagelabor Reiche Zeche im Kristallingestein, einem potentiellen Wirtsgestein für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber des Untertagelabors unterstützt werden. Als Ergebnis des Vorhabens soll ein Softwareprodukt entstehen, das auf offenen Datenformaten und gut dokumentierten Schnittstellen aufbaut, so dass es in der Folge auch für den Einsatz in anderen Untertagelaboren genutzt werden kann. In dem geplanten Vorhaben werden geo- und informationswissenschaftliche Methoden zusammengeführt. Die wichtigsten Schwerpunkte einschließlich der Demonstrationsprojekte sind in der Abb. 1 dargestellt.
© Department für Umweltinformatik 2026 Datenschutzerklärung / Rechtliche Hinweise / Impressum